Mein Name ist Tatjana, ich bin 24 jahre alt und wog vor der Kohlsuppendiät 86 Kilogramm.
Ich schlage mich schon lange mit meinem Gewicht herum. In den letzten 2 Jahren habe ich 12 Kilogramm zugenommen, da ich wegen einer Depression leider ein Antidepressivum einnehmen musste, das diese enorme Gewichtszunahme zur Folge hatte.
Mein Ziel war es, mögtlichst schnell einige Kilos abzunehmen, damit mir meine alten Klamotten wieder passen. Auf der Suche nach einer geeigneten Diät bin ich auf einer Seite im Internet auf die Kohlsuppendiät gestoßen und habe tolle Erfahrungsberichte hierzu gelesen. Ich dachte mir: Wow, das hört sich gut an - das probierst Du jetzt mal für eine Woche aus. Gesagt, getan. Da bei der Kohlsuppendiät nicht nur die Kohlsuppe gegessen werden darf, habe ich mir zunächst einen 7-Tages-Essensplan, den ich im Internet gefunden habe, ausgedruckt. Die Kohlsuppe an sich ist sehr schnell zubereitet und schmeckt auch eigentlich ganz gut. Am ersten Tag der Diät darf Obst zur Suppe gegessen werden. Nur auf Bananen sollte man wegen dem hohen Kaloriengehalt verzichten. Ich habe also in der früh einen großen Topf Kohlsuppe gekocht und mehrmals am Tag davon gegessen. Zusätzlich habe ich Kiwis, einige Äpfel und Erdbeeren gegessen. Hunger hatte ich keinen. Ich fühlte mich gut gesättigt. Am zweiten Tag war es erlaubt, zusätzlich zur Suppe rohes Gemüse zu essen. Ich habe über den Tag verteilt eine riesengroße Salatschüssel gegessen und abends noch einige Karotten. Auch der zweite Tag ließ sich ohne große Hungergefühle gut überstehen. Der dritte Tag der Diätwoche ist ein Rohkosttag. Es ist also laut Plan erlaubt, Obst und Gemüse zur Kohlsuppe zu essen. An diesem Tag hatte ich etwas Blähungen, weil ich es nicht gewohnt bin, so viel Gemüse zu mir zu nehmen. Auf den vierten Tag habe ich mich besonders gefreut, weil es erlaubt ist, wieder 1 Joghurt zu essen und ich ein richtiger Joghurt-Fan bin. Zusätzlich zur Kohlsuppe dürfen bis zu 3 Bananen gegessen werden. Ich muss gestehen, dass ich 4 Bananen gegessen habe. Am fünften und sechsten Tag war es erlaubt, 1 Steak zu essen. An diesen Tagen ist mir etwas Sonderbares aufgefallen: Ich habe Fleisch während den letzten Tagen nicht vermisst,obwohl es sonst fast täglich auf meinem Speiseplan steht. Der letzte Tag meiner Diät beinhaltete eine Mahlzeit mit Reis und Gemüse zu meiner obligatorischen Kohlsuppe. Außerdem war es erlaubt, Gemüsesaft zu trinken. ich habe mich für Karottensaft entschieden.
Was nun anstand war der Gang auf die Waage. Ich hatte aber ein gutes Gefühl, das sich dann auch bestätigt hat. das Ergebnis: 3 Kilogramm weniger in einer Woche. Ich finde, das kann sich sehen lassen, auch wenn ich von Personen gelesen habe, die in dieser Woche bis zu 6 Kilo abgenommen haben.
Alles in allem kann ich sagen, dass ich die Kohlsuppendiät sehr weiterempfehlen kann. Ich fühlte mich während der Diätwoche nicht hungrig oder schlapp. Und was das Wichtigste ist: Die Gewichtsreduktion ist dauerhaft. Auch jetzt nach 3 Monaten halte ich das Gewicht noch und es kam nicht, wie bei so vielen anderen Diäten, zum gefürchteten Jojo-Effekt.