Mein Name ist Marie, ich bin 21 Jahre alt und habe eigentlich keine Probleme mit meinem Gewicht. Aber wie man das so kennt - nach den kalorienhaltigen Weihnachtstagen fühlt man sich manchmal wie eine große rollende Kugel. Nach den fettreichen Weihnachtstagen habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich am Besten die überflüssigen Pfunde loswerde: Nach einiger Recherche im Internet bin ich dann auf die Kohlsuppendiät gestoßen und obwohl mir Kohlsuppe nicht gerade zusagt, habe ich sie dennoch ausprobiert. Das Rezept für die Suppe habe ich aus dem Internet übernommen. Am ersten Tag soll man die Suppe und Obst, ausgenommen Bananen, Honig- und Wassermelonen, zu sich nehmen. Am Tag darauf soll Gemüse zur Suppe gegessen werden. Der dritte Tag soll mit Suppe, Gemüse und Obst gefüllt werden. Am vierten Tag sollen dann zusätzlich zu der Suppe noch drei Bananen mit fettarmer Milch gegessen bzw. getrunken werden. Am fünften Tag stehen neben der Suppe noch Fleisch und Tomaten auf dem Essensplan. Der sechste Tag wird mit Fleisch, Gemüse (grün) und Suppe gefüllt. Am letzten und damit siebten Tag steht neben der Suppe noch Vollkornreis, Gemüse und Obstsaft auf dem Plan. Bei Bedarf kann die Diät nun wiederholt werden.
Gesagt - getan. Ich habe mich an den aufgeschriebenen Plan gehalten und mit der Kohlsuppendiät innerhalb einer Woche insgesamt 6 kg abgenommen.
Über die Weihnachtstage habe ich zwar nur 3 kg zugenommen, aber ein paar Pfunde weniger auf der Waage geben mir einen tollen Puffer um auch mal schön essen gehen zu können! Nun aber zurück zum Thema: Dadurch, dass man jeden Tag noch etwas anderes als nur die Suppe zu sich nehmen kann, hat man ein wenig Abwechslung und verfällt nicht in großen Heißhunger.
Am Tag habe ich mir jeweils verordnet bis zu vier Liter Wasser zu trinken, aber auf keinen Fall weniger als drei Liter - denn nach meiner Erfahrung nimmt man nur gut ab, wenn man viel Wasser trinkt. Außerdem war ich jeden Tag ca. eine Stunde joggen und habe zusätzlich noch 100 - 200 Sit Ups und 100 Kniebeugen gemacht.
Nach ein paar Tagen hing mir die Suppe zwar schon zum Hals raus, aber dem kann man ein wenig entgegenwirken, indem man die Suppe von Tag zu Tag ein wenig mehr schärft. Ich habe dafür Chili-Pulver verwendet, denn ich mag gerne scharfes Essen. Zum Thema Blähungen und weitere ähnliche Themen, die die Darmaktivität betreffen, muss ich sagen, dass es bei mir eigentlich nicht so schlimm war. Zwar ist es nicht das angenehmste der Welt, aber definitiv auszuhalten, besonders wenn man sich nach der Diät vernünftig und ausgewogen ernährt.
Insgesamt kann ich die Kohlsuppendiät auf jeden Fall weiterempfehlen, aber man sollte im Anschluss auch darauf achten, auch wenn es vielleicht schwer ist, nicht in sein altes Ernährungsschema zurück zu fallen, sonst ist der Jojo-Effekt unausweichlich. Sport hilft auch sehr gut, genau wie das Trinken von mindestens 3 Litern Wasser.
Nach einer Woche reicht mir die Suppe allerdings für die nächsten 12 Monate, da ich im Allgemeinen schon nicht so gerne Suppen mag. Um die Weihnachtspfunde zu verlieren ist diese Diät allerdings eine gute Variante, auch wenn sie einige Disziplin erfordert.