Chinakohl passt in klare und cremige Suppen. Für eine knackige Einlage schneiden Sie ihn in feine Streifen und geben ihn erst kurz vor Schluss dazu. Soll er weich oder püriert sein, kochen Sie ihn länger mit.
Chinakohl vorbereiten
Entfernen Sie welke äußeren Blätter und schneiden Sie den Strunk ab. Waschen Sie den Kohl kurz unter fließendem Wasser und lassen Sie ihn abtropfen. Halbieren oder vierteln Sie den Kopf längs und schneiden Sie ihn anschließend in Streifen.
Die festeren weißen Rippen können Sie etwas kleiner schneiden als die zarten Blattteile. So garen sie gleichmäßiger. Auch der Strunk eignet sich für Suppe: Schneiden Sie ihn in dünne Streifen und geben Sie ihn früher in den Topf als die Blätter.

Chinakohl bissfest oder weich garen
Für Brühen und Nudelsuppen kommt der Chinakohl am besten spät in den Topf. Ein Rezept des NDR gibt fein geschnittenen Kohl erst in die aufgekochte Brühe und lässt die Suppe danach nur kurz wieder aufkochen. So bleibt der Kohl eher bissfest.
Für eine weiche oder pürierte Suppe lassen Sie ihn länger köcheln. Ein Rezeptbuch des Landkreises Ansbach sieht für eine Chinakohlsuppe etwa 15 bis 20 Minuten Kochzeit vor; anschließend lässt sich die Suppe pürieren und nach Wunsch mit Sahne verfeinern. Die Garzeit richtet sich also nach der gewünschten Konsistenz. Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt, Chinakohl nur kurz zu garen, damit er knackig bleibt.
Schnelle Nudelsuppe mit Chinakohl
Für die Nudelsuppe brauchen Sie:
- Chinakohl
- 1 Zwiebel
- 1 Stück Ingwer, etwa daumengroß
- 1 EL neutrales Öl
- Gemüsebrühe
- Reisnudeln
- 2 EL Sojasoße
- nach Wunsch Tofu oder gekochtes Hähnchenfleisch
Schneiden Sie den Kohl in feine Streifen. Würfeln Sie die Zwiebel und reiben oder hacken Sie den Ingwer. Erhitzen Sie das Öl in einem Topf und dünsten Sie Zwiebel und Ingwer darin an, bis die Zwiebel glasig ist. Gießen Sie die Gemüsebrühe dazu und bringen Sie sie zum Kochen.
Bereiten Sie die Reisnudeln nach Packungsangabe zu. Geben Sie den Chinakohl in die heiße Brühe, sobald die Nudeln fast fertig sind. Lassen Sie die Suppe kurz wieder aufkochen und prüfen Sie, ob der Kohl noch den gewünschten Biss hat. Rühren Sie die Sojasoße ein und verteilen Sie Nudeln und Suppe auf Schalen. Tofu oder gegartes Hähnchenfleisch können Sie kurz in der Brühe erwärmen.
Chinakohlreste cremig pürieren
Für eine cremige Suppe dünsten Sie Zwiebel und fein geschnittenen Chinakohlstrunk in etwas Öl an. Gießen Sie Gemüsebrühe dazu und lassen Sie den Kohl weich köcheln. Das Rezept des Landkreises Ansbach nennt dafür 15 bis 20 Minuten. Pürieren Sie die Suppe nach Wunsch und rühren Sie zum Schluss etwas Sahne ein. Die zarten Blätter können Sie ebenfalls mitkochen oder kurz vor dem Pürieren ergänzen.

Chinakohlsuppe würzen und ergänzen
Der milde Chinakohl passt zu kräftigen Brühen und würzigen Zutaten. Ingwer und Sojasoße passen zu asiatisch inspirierten Nudelsuppen; Gemüsebrühe und Sahne ergeben eine mildere, cremige Suppe. Tofu, Fleisch oder weitere Gemüsesorten machen die Suppe gehaltvoller. Geben Sie empfindliche Zutaten und fein geschnittene Blätter erst spät dazu, damit sie nicht länger als nötig garen.
Reste sicher aufbewahren
Kühlen Sie übrig gebliebene Suppe rasch ab und stellen Sie sie in den Kühlschrank. Bewahren Sie sie in einem sauberen, gut schließenden Behälter auf und erhitzen Sie beim Aufwärmen die gesamte Suppe gründlich. Lassen Sie größere Mengen nicht lange bei Raumtemperatur stehen; teilen Sie sie zum schnelleren Abkühlen auf kleinere Behälter auf.



