Rechnen Sie pro Person mit 150 bis 250 Millilitern Suppe als Vorspeise und mit 375 bis 500 Millilitern als Hauptgericht. Bei einer sättigenden Suppe oder einem Eintopf sind 500 Milliliter pro Person ein guter Richtwert.
Passen Sie die Menge an das Menü und Ihre Gäste an: Mehrere Gänge, reichlich Einlage oder Beilagen senken den Bedarf.
Suppenmenge pro Person
Als Vorspeise passen meist 150 bis 250 Milliliter klare oder gebundene Suppe; bei einem Menü mit vielen Gängen genügt eine kleinere Portion, für die die Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft 100 bis 125 Gramm nennt. Diese Gewichtsangabe lässt sich nicht pauschal in Milliliter umrechnen, denn Suppen unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung.
Planen Sie als Hauptgericht 375 bis 500 Milliliter pro Person ein. Wenn Sie eine einzelne Zahl für die Planung brauchen, nehmen Sie 500 Milliliter. Bei einem Eintopf nennen Empfehlungen ebenfalls etwa 500 Milliliter; andere geben 500 bis 600 Gramm an. Gewicht und Volumen sind dabei unterschiedliche Maße und nicht ohne Weiteres gleichzusetzen.
| Anlass | Richtwert pro Person |
|---|---|
| Vorspeise | 150–250 ml |
| Vorspeise in einem Menü mit vielen Gängen | 100–125 g |
| Suppe als Hauptgericht | 375–500 ml |
| Sättigende Suppe oder Eintopf | etwa 500 ml; je nach Empfehlung auch 500–600 g |

Gesamtmenge berechnen
Für die Gesamtmenge multiplizieren Sie den Richtwert pro Person mit der Zahl der Gäste. Für zehn Personen ergeben 200 Milliliter als Vorspeise insgesamt 2 Liter. Servieren Sie die Suppe als Hauptgericht und rechnen mit 500 Millilitern pro Person, brauchen Sie 5 Liter.
Bei acht Gästen brauchen Sie für eine Vorspeise mit 150 bis 250 Millilitern pro Person 1,2 bis 2 Liter. Beim Hauptgericht sind es bei 375 bis 500 Millilitern pro Person 3 bis 4 Liter. Diese Zahlen enthalten keinen zusätzlichen Vorrat.
Menü und Einlagen einrechnen
Bei einem mehrgängigen Essen fällt die Suppenportion kleiner aus, weil weitere Gänge folgen. Wenn die Suppe die einzige Vorspeise ist und kein umfangreiches Menü folgt, planen Sie eher mit der größeren Portion. Bei einem Büfett sollten Sie ebenfalls zurückhaltend planen: Gäste wählen aus mehreren Speisen, deshalb wird nicht jedes Gericht in einer vollen Einzelportion gegessen.
Eine klare Brühe sättigt anders als eine Suppe mit Kartoffeln, Hülsenfrüchten oder vielen weiteren Einlagen. Für diesen Unterschied gibt es keine einheitliche Umrechnungsregel. Wenn Brot oder andere Beilagen dazugehören, können Sie die Suppe knapper bemessen. Bei einer sättigenden Suppe, die allein die Mahlzeit bildet, planen Sie eher mit 500 Millilitern pro Person.
Gäste passend berücksichtigen
Kinder, ältere Menschen und Gäste mit unterschiedlichem Appetit essen nicht zwangsläufig dieselbe Menge. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, solche Unterschiede bei der Mengenplanung zu berücksichtigen. Eine allgemein gültige aktuelle Formel, mit der sich die Portion für bestimmte Altersgruppen berechnen lässt, gibt es in den genannten Empfehlungen nicht.
Berücksichtigen Sie, wer mitisst, und Ihre Erfahrungen mit früheren Essen. Wenn bei ähnlichen Anlässen viel übrig blieb, setzen Sie die Menge beim nächsten Mal niedriger an. Wurde die Suppe schnell aufgegessen, planen Sie etwas großzügiger.

Reste sicher aufbewahren
Kochen Sie möglichst nur so viel Suppe, wie Sie voraussichtlich brauchen. Wenn Suppe übrig bleibt, kühlen Sie sie nach dem Kochen rasch ab und stellen Sie sie zeitnah in den Kühlschrank. Kleinere Behälter helfen dabei, die Suppe schneller herunterzukühlen. Essen Sie gekühlte Reste innerhalb weniger Tage und erhitzen Sie die Suppe beim Aufwärmen gründlich.


