Mit einem Pürierstab machst du gegartes Gemüse direkt im Kochtopf zu einer groben oder feinen Suppe. Gare es in Brühe oder Wasser, nimm den Topf von der Kochstelle und püriere es erst danach. Wie heiß die Suppe beim Pürieren sein darf, hängt vom Gerät ab.
Gemüse garen und pürieren
Wasch frisches Gemüse gründlich unter fließendem Wasser und schneide es in ähnlich große Stücke. So wird es gleichmäßiger weich. Tiefgekühltes Gemüse kannst du ebenfalls verwenden. Gib das Gemüse in einen Topf und füge so viel Brühe oder Wasser hinzu, dass es garen kann. Kartoffeln machen die Suppe sämiger; Linsen oder Erbsen ergänzen sie um Hülsenfrüchte.
Gare alles, bis sich die Gemüsestücke leicht zerdrücken lassen. Die Garzeit hängt von der Gemüseart und der Größe der Stücke ab. Nimm den Topf anschließend von der Kochstelle. Rühr bei Bedarf etwas Flüssigkeit ein, wenn die Suppe sehr dick ist.
Setz den Mixfuß so ein, wie es in der Anleitung steht. Tauche ihn in die Suppe, bevor du den Pürierstab einschaltest, und halte ihn beim Mixen unter der Oberfläche. So spritzt weniger. Beginne vorsichtig und püriere portionsweise, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Für eine rustikale Suppe mixt du nur kurz; für eine glatte Suppe pürierst du länger.

Heiße Suppe sicher mixen
Heiße Flüssigkeit spritzt und kann Verbrühungen verursachen. Püriere deshalb nicht bei eingeschaltetem Herd und beachte die Bedienungsanleitung deines Pürierstabs. Für alle Geräte gilt keine einheitliche Höchsttemperatur. Manche Hersteller geben für einzelne Modelle eine genaue Temperaturgrenze an. Lass die Suppe bei Bedarf abkühlen, bevor du sie pürierst.
Ein hoher, standsicherer Topf erleichtert das Mixen. Heb den laufenden Mixfuß nicht aus der Suppe. Schalte das Gerät aus, bevor du den Mixfuß herausnimmst oder die Suppe umrührst. Reinige den Pürierstab nach der Verwendung gemäß seiner Anleitung.
Zutaten passend auswählen
Kürbis und Lauch passen ebenso wie Kohl und Kohlrabi; auch Karotten und Erbsen eignen sich für unterschiedliche Suppen. Du kannst Gemüse je nach Saison oder nach dem Vorrat im Kühlschrank auswählen. Für mehr Biss nimm vor dem Pürieren einige gegarte Stücke heraus und gib sie danach wieder in den Topf.
Würze die Suppe nach Geschmack, zum Beispiel mit Kräutern, Pfeffer oder Gewürzen. Ein wenig Öl oder ein Klecks Joghurt beim Servieren verändert Geschmack und Mundgefühl. Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen passen ebenfalls in die Suppe. Lass sie entsprechend ihrer Zubereitung garen, bevor du pürierst.
Was Ernährungsempfehlungen zur Gemüsesuppe sagen
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt gesunden Erwachsenen mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, möglichst saisonal. Die Empfehlung umfasst Obst und Gemüse zusammen. Sie legt für Deutschland nicht fest, wie viele Portionen davon Gemüse sein sollen, und eine Schüssel Suppe zählt nicht automatisch als eine bestimmte Zahl von Portionen.
Gemüsesuppe ist eine Möglichkeit, Gemüse in eine Mahlzeit einzubauen. Aus den DGE-Empfehlungen folgt jedoch nicht, dass pürierte Suppe gesünder ist als stückige oder dass Pürieren Nährstoffe besser verfügbar macht. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) behandelt Ernährung unter anderem im Zusammenhang mit Herz und Gefäßen. Es empfiehlt aber keine bestimmte Zubereitung von Gemüsesuppe und macht keine Aussage zur gesundheitlichen Wirkung pürierter Gemüsesuppe. Allgemeine Ernährungshinweise belegen daher keinen besonderen Nutzen einer bestimmten Suppenart.

Reste richtig aufbewahren
Wasch dir vor der Zubereitung die Hände und halte rohe Zutaten und gegarte Speisen sowie die dafür verwendeten Küchenutensilien getrennt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, Speisen beim Garen und Aufwärmen an allen Stellen mindestens zwei Minuten auf 70 °C zu erhitzen.
Halte heiße Suppe an allen Stellen bei mindestens 60 °C oder kühl sie zügig auf unter 7 °C ab. Bewahre Reste im Kühlschrank auf und verbrauche sie innerhalb von zwei bis drei Tagen. Erwärme nur die Menge, die du essen möchtest, und erhitze sie gründlich.



