Für eine einfache Wirsingsuppe brauchen Sie Wirsing, Kartoffeln, Gemüsebrühe, Zwiebeln, Möhren und Gewürze. Schneiden Sie den Wirsing in Streifen und kochen Sie ihn mit dem übrigen Gemüse, bis alles weich ist. Je nachdem, wie viel Brühe Sie verwenden, wird die Suppe dünnflüssig oder sämig.

Das Grundrezept ergibt vier fleischlose Portionen. Speck oder Hackfleisch machen die Suppe deftiger; Sahne oder eine pflanzliche Alternative macht sie cremiger.

Zutaten für vier Portionen

  • 700 g Wirsing, gewogen nach dem Putzen
  • 500 g Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Öl
  • Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • optional: 100 ml Sahne oder eine pflanzliche Alternative
Weißkohl wird auf einem Küchenbrett geschnitten. (KI-Symbolbild)
KI-generiertes Symbolbild

Wirsing vorbereiten

Entfernen Sie welke oder beschädigte Außenblätter. Waschen Sie den Wirsing gründlich, denn zwischen den krausen Blättern können Erde und Rückstände sitzen. Halbieren oder vierteln Sie den Kopf, schneiden Sie den harten Strunk heraus und schneiden Sie die Blätter in Streifen.

Schälen Sie die Kartoffeln und schneiden Sie sie in etwa gleich große Würfel, damit sie gleichmäßig garen. Möhren und Zwiebel ebenfalls schälen; die Möhren in Scheiben schneiden und die Zwiebel fein würfeln.

Wirsingsuppe kochen

  1. Erhitzen Sie das Öl in einem großen Topf. Dünsten Sie die Zwiebel darin glasig und geben Sie anschließend die Möhren dazu.
  2. Rühren Sie Kartoffeln und Wirsing unter. Gießen Sie Gemüsebrühe dazu und bringen Sie alles zum Kochen.
  3. Lassen Sie die Suppe zugedeckt etwa 15 bis 25 Minuten sanft köcheln. Prüfen Sie mit einer Gabel, ob die Kartoffeln weich sind, und probieren Sie ein Stück Wirsing. Die genaue Zeit hängt davon ab, wie groß Sie das Gemüse geschnitten haben.
  4. Würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Muskat. Für eine cremigere Suppe rühren Sie zum Schluss Sahne oder eine pflanzliche Alternative ein.

Für eine sämige Konsistenz pürieren Sie einen Teil der Suppe und mischen ihn wieder unter. Wenn Sie lieber eine klare, stückige Suppe möchten, lassen Sie den Pürierstab weg. Bei wenig Brühe und vielen Kartoffeln wird das Gericht eher ein Eintopf.

Deftige und pflanzliche Varianten

Für eine herzhafte Version braten Sie Speckwürfel vor dem Gemüse im Topf an und dünsten die Zwiebel anschließend im ausgelassenen Fett. Hackfleisch können Sie ebenfalls zuerst anbraten; zerkleinern Sie es dabei mit einem Kochlöffel und garen Sie es vollständig durch, bevor Sie Brühe angießen.

Für eine vegane Suppe verwenden Sie Gemüsebrühe und Öl. Sahne lässt sich durch eine pflanzliche Alternative ersetzen. Kümmel oder frische Kräuter passen ebenfalls dazu, sind aber keine notwendigen Zutaten. Beginnen Sie mit wenig zusätzlicher Würzung und schmecken Sie die Suppe am Ende ab, denn Brühe und Speck bringen bereits Salz mit.

Topf mit Kohlsuppe für mehrere Portionen. (KI-Symbolbild)
KI-generiertes Symbolbild

Wirsing kaufen und lagern

Achten Sie beim Einkauf auf knackige Außenblätter ohne deutliche Frostschäden. Die Herkunft steht auf der Verpackung oder am Verkaufsschild. Deutscher Frühwirsing ist laut Bundeszentrum für Ernährung von Mai bis September typisch; kräftigerer Winterwirsing folgt ab September. Je nach Sorte und Anbau ist Wirsing in Deutschland auch über weitere Zeiträume erhältlich.

Einen ganzen Kopf lagern Sie kühl und prüfen vor der Verwendung seinen Zustand. Deutsche Verbraucher- und Lebensmittelbehörden nennen je nach Empfehlung eine Lagerdauer von etwa zwei bis drei Wochen. Wie lange der Wirsing frisch bleibt, hängt auch von seinem Zustand und den Lagerbedingungen ab.

Reste sicher aufbewahren

Füllen Sie übrig gebliebene Suppe zum schnellen Abkühlen in flache Behälter und stellen Sie sie zügig in den Kühlschrank. Verbrauchen Sie die Reste innerhalb von zwei bis drei Tagen. Erwärmen Sie die Suppe beim nächsten Essen gründlich, bis sie überall heiß ist, und rühren Sie dabei um. Lassen Sie gekochte Suppe nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen.